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Chronik - Vom Sargtischler zum modernen Dienstleister


Die Geschichte des Bestattungsinstitutes Hans Weichselgärtner ist traditionsreich und typisch für die Entwicklung eines modernen Bestattungshauses.
Der Großvater der heutigen Inhaber, Hans Weichselgärtner, gründete das Unternehmen 1929 nach dem Ablegen der Prüfung zum Schreinermeister. Wie
damals üblich wurden die benötigten Särge in der eigenen Werkstatt hergestellt.
Daher kam es, dass viele Schreiner nebenbei auch die anfallenden Bestattungen erledigten.
Nach dem zweiten Weltkrieg beschäftigte sich die Schreinerei verstärkt mit dem Bau von und dem Handel mit Möbeln.
Ab den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts begann der Bereich der Bestat tung immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Zunächst wurde das Sargsortiment
und die Produktpalette ausgebaut. 1970 wurde das erste eigene Bestattungsfahr zeug angeschafft.
Diese Entwicklung verlief zusammen mit den gesteigerten Anforderungen an den Bestatter. Zu Anfang des Jahrhunderts gab es das eigenständige Berufsbild des Bestatters praktisch noch nicht. Die hygienische Versorgung des Verstorbenen wurde sehr häufig von den Angehörigen selbst vorgenommen. Die Beisetzung wurde oftmals von dem Berufsstand des Verstorbenen oder der zuständigen Zunft organisiert. Selbstverständlich war auch die Kirche in den gesamten Ablauf eng eingebunden.

Heutzutage sind die Anforderungen an ein modernes Bestattungsinstitut wesentlich vielfältiger: Der moderne Bestatter ist handwerklich versiert, organisatorisch begabt und kaufmännisch geschult. Er ist psychologischer Trauerhelfer und berät zur Bestattungsvorsorge. Dieses Anforderungsprofil erfordert eine fundierte Ausbildung.
Dies erkannte der Gründer des Unternehmens und legte Wert darauf, dass sein Sohn und Nachfolger Hans 1974 die Ausbildung zum Fachgeprüften Bestatter erfolgreich abschloss.
Mittlerweile besteht der Betrieb in der dritten Generation. Hans Weichselgärtner, der Enkel des Gründers, führt seit 1990 als Schreinermeister die Schreinerei und Enkelin Irmgard Weichselgärtner, Geprüfte Bestatterin der Handwerkskammer München, leitet seit 1996 das Bestattungsinstitut.

Wir streben auch für die Zukunft an, den Weg eines traditionsbewussten und zeitgemäßen Unternehmens weiter zu gehen. So
wird die Leistungspalette ständig erweitert und das Angebot durch Landshuts érsten privaten Verabschiedungsraum ergänzt.